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LEICA ProTipp: NOCTILUX für Street Photography

LEICA ProTipp: NOCTILUX für Street Photography

Thomas Biasotto - Leica Fotograf, Buchautor und Kursleiter in unserer Fotoschule

Seit Anfang 2016 leitet Thomas Biasotto Kurse und Workshops in der FotoPro / Leica Store Fotoschule und hat eine Leidenschaft für Street Photography.
Er arbeitet am liebsten mit dem einzigartigen Noctilux-M 50mm 1:0,95 ASPH. und stellt das aussergewöhnliche Objektiv vor.



Mitten im Leben - natürlich MIT meiner Leica Kamera

Auf der Strasse zu fotografieren, Momente und Menschen zu fotografieren, gehört zu meinen grossen Leidenschaften. Je kleiner die Kamera und die Ausrüstung, desto besser. Schnell hat man 15 km mit den Füssen abgelegt, denn „der“ richtige Moment zu finden, braucht Zeit.

Lichtriese und Bokeh-Spezialist Leica Noctilux-M 50mm 1:0,95

Um den richtigen Moment mit einem weichen und grossartigen Bookeh festzuhalten, benutze ich mein absolutes Favoritenobjektiv, das Noctilux der Firma Leica. Dank der unglaublichen Blende von 1:0,95 gibt es bis anhin unerreichte physische Effekte, dem kein weiteres Objektiv das Wasser reichen kann.
Die hohe Lichtstärke hilft mir natürlich bei Freihandaufnahen, auch wenn das Licht nicht immer optimal ist. Mit modernen Digitalkameras wie der M Monochrom sind aber dank problemoser Steigerung des ISO-Wertes mit fast jedem Objektiv Available Light Aufnahmen möglich. Speziell reizt mich die Möglichkeit, mit Offenblende mein Hauptmotiv vom Umfeld zu separieren und den Aufmerksamkeit des Betrachters bereits bei der Aufnahme steuern zu können.
Nebst der unglaublichen Unschärfe bei offener Blende ist die Schärfentiefe, je nach Abstand extrem klein, aber unglaublich präzise und stilvoll. Nicht zu hart, nicht zu weich, sondern einfach genau das, was ich in meiner Art „Streetphotography“ wünsche.

Immer mit dabei

Meine Ausrüstung auf der Strasse ist die Leica M Monochrom (Model 246), für den perfekten Griff in der Hand der Multifunktionshandgriff, der Visoflex-Sucher EVF-2 sowie das Noctilux mit einer äquivalenten Festbrennweite von 50mm mit Lichtstärke 1:0.95. Die Kamera mit dem exklusiven Schwarz-Weiss-Sensor ist die perfekte Lösung für meine Street Photography und liefert bei jedem Licht perfekte Ergenisse.
In meiner Billingham Tasche findet auch die (analoge) Leica M6 mit einem Summicron 50mm 1:2.0 immer ein Platz.

 

VISOFLEX für neue Pespektiven. Gezwungenermassen setze ich den EVF-2 hauptsächlich dafür ein, andere Perspektiven zu erlangen. Die perfekte Schärfe ist natürlich „nur“ gewährleistet über den Messsucher der Leica M. Denn wenn ich mit mit voll offener Blende arbeite und das Fokuspeaking nur über Kontraste scharf stellt, ist es nicht immer ganz einfach an die perfekte Schärfe zu kommen, da bei einer solch grossen Blende Millimeter das Ergebnis verändern.

Mehr Anschluss dank Adapter

Mit dem M-Adapter T kann ich das Objektiv sogar an meiner Leica SL Systemkamera einsetzen. Selbst an anderen Systemkameras wie der beliebten Sony A7-Serie kann das Noctilux - wie fast alle M-Objektive - adaptiert werden, um seinen aussergewöhnlichen Bildcharakter weiteren Fotofans, die nicht mit dem Leica M-System fotografieren, zu ermöglichen.

Leica Bilder in dritten Buchprojekt

In meinem Buch >> New York in 40 Days, sowie im Buch London in 40 Days (erscheint Ende November), übrigens beide im Leica Store Zürich erhältlich, können Sie verschiedene Beispiele mit oben genannter Ausrüstung anschauen.

Hier einige Impressionen aus dem kommenden Buch "London in 40 Days"

Vergleich mit Leica M6 und Summicron-M 2/35mm

 

Thomas Biasotto

Ein Mensch der die Kreativität nicht nur lebt, sondern realisiert und zeigt.

Er studierte ursprünglich Musik an der Musikhochschule Zürich (Master in Music pedagogy). Die Liebe zur Fotografie begleitet der in der Zentralschweiz wohnende Künstler schon sein ganzes Leben.
Sein Spezialgebiet ist Landschafts- und Streetfotografie.
Seit dem Jahr 2016 ist Thomas Dozent für Fotografie für die Foto Pro Group und gibt Workshops in London, New York, Paris, Rom, Zürich, Bern und Luzern.
Nebst der Fotografie, leitet Biasotto erfolgreich seine eigene Big Band (www.thomasbiasotto.ch) und arbeitet als Komponist für Filmmusik.

Einmal Leica, immer Leica

«Mit einer Leica knipst man nicht, man komponiert ein Bild»: Thomas Biasotto hat sein Herz der deutschen Marke verschrieben. Dies, seit er zur Konfirmation eine manuelle Leica M bekommen hat. Der Innerschweizer liebt vor allem das Handling der Kameras, die Unkompliziertheit, die Kombination von Mechanik und moderner Technologie. Die Objektive seien schlicht exzellent, Brillanz und Tiefenschärfe der Bilder unschlagbar.

Seine Bilder bearbeitet er so wenig wie möglich nach. Er entwickelt sie mit der Software Adobe Lightroom, verändert nur, was man auch in einer Dunkelkammer könnte. Rund fünf Prozent des Bildes mache die Nachbearbeitung bei ihm aus. Vielleicht wird der Kontrast etwas erhöht, leicht an den Farbtönen Thomas Biasotto und seine Leica Monochrom. geschraubt. «Photoshop habe ich auf meinem Computer gar nicht!» Oft besucht er die Dunkelkammer eines benachbarten Freundes, «um ganz nah am Handwerk zu bleiben».


Thomas Biasotto leitet nicht nur >>Gruppenkurse und Workshops. Für eine Intensivschulung unter vier Augen oder für Firmen können Sie ihn auch stundenweise für Privatkurse buchen.


 

 

GEWUSST?

Nomen est omen: Der Name Noctilux leitet sich von den lateinischen Worten Noctu und Lux ab – Nacht und Licht.

50 Jahre „Lichtriesen“ - das Noctilux-M feiert Geburtstag

Seit der Markteinführung in 1966 gilt ein Leica Noctilux-M als optisches Meisterwerk, das Fotografen eine grosse künstlerische Freiheit schenkt. Es ist weltweit das lichtstärkste asphärische Kleinbild-Objektiv und macht bei wenig Licht feine Details sichtbar, die mit blossem Auge kaum wahrnehmbar sind.

Aufnahmen, die mit einem Noctilux-M gemacht werden, sind von einem unverwechselbaren Bokeh und einer impressionistisch wirkenden Bildqualität gekennzeichnet. Für Fotografen auf der ganzen Welt ist es ein faszinierendes Werkzeug, mit dem sie optische und künstlerische Herausforderungen meistern. Sie haben mit dem Objektiv Geschichten von den Licht- und Schattenseiten des Lebens erzählt. Der Charakter der Aufnahmen ist nach wie vor unerreicht.

 

NOCTILUX-M damals und heute

1966: Das erste Noctilux-Objektiv wurde auf der photokina vorgestellt.

Leica NOCTILUX 1:1,2/50 mm

Mit seinen geradezu revolutionären optischen Eigenschaften verblüffte das Noctilux Messebesucher und Fachpresse gleichermassen. Für damalige Verhältnisse konnte es eine gigantische Offenblende anbieten und dabei auch noch eine hervorragende optische Leistung abbilden.

Besonders bemerkenswert war, dass es als erstes Objektiv serienmässig zwei asphärische Linsenoberflächen erhielt. Eine dieser asphärischen Linsen war aus einem Glas mit sehr hohem Brechungsindex gefertigt. Die Aufgabe der Asphären war und ist es, bei voller Öffnung die sphärische Aberration zu verringern und die Qualität im Bildfeld zu steigern.

Zur damaligen Zeit war die Fertigung von Asphären eine besonders komplizierte und kostspielige Angelegenheit. Selbst neuartige Schleifmaschinen konnten einen erfahrenen Feinoptiker nicht ersetzen, welcher jede Linse noch einmal von Hand nacharbeiten musste. Doch selbst ein solcher Spezialist konnte in der Endphase größere Toleranzen nicht mehr minimieren. Oft genug musste die Linse noch einmal alle Schleifdurchgänge durchlaufen. Ein kostspieliges Verfahren, das dringend der Verbesserung bedurfte.

Zudem galt es, neue Prüfmethoden zu entwickeln, um die technisch kaum zu erreichende Präzision der asphärischen Linsenoberfläche in einer seriellen Herstellung zu sichern.

 

1976: Der Nachfolger kam mit hochbrechenden Glassorten auf den Markt.

Leica NOCTILUX-M 1:1/50 mm

Die Leitz Optik-Designer arbeiteten unermüdlich daran, das ultimative Hochleistungsobjektiv mit der idealen Lichtstärke 1 zu erschaffen. Ziel war es, dabei möglichst auf den Einsatz von den kostenintensiv herzustellenden Asphären zu verzichten und nur sphärische Linsen zu verbauen.

Beides gelang mit dem neuen Noctilux-M 1:1/50 mm. Die bei diesem Objektiv verwendeten Glasmaterialien hatten einen extrem hohen Brechungsindex, was zu einer beeindruckenden Abbildungsleistung und äußerst natürlich wirkenden Aufnahmen beitrug. Wo Konkurrenzobjektive abblenden mussten, konnte das Noctilux mit voller Blendenöffnung genutzt werden. Ebenso beeindruckend war die Streulichtfreiheit – im Gegensatz zu anderen Objektive, die unnatürliche Reflexe zeigten, waren die Aufnahmen mit dem neuen Noctilux natürlich und reflexfrei.

Das Noctilux erfüllte die maximalen Ansprüche an ein „Available-Light-Objektiv“, wofür an anderer Stelle kleine Kompromisse gemacht werden mussten. Aber wer sah, wie es den Schatten durchdrang, wie reflexfrei, wie ebenmäßig die Auflösung feiner plastischer Details gelang, wie klar und nuancenreich Farben auftraten, für den gab es nur eine Schlussfolgerung: Das Noctilux 1:1/50 mm ist die einzige Wahl unter den lichtstarken Objektiven.

 

2008: Das Noctilux-Objektiv wurde erneut revolutioniert.

Leica NOCTILUX-M 1:0,95/50 mm ASPH.

Mehr als 30 Jahre später stellt Leica auf der photokina 2008 ein neues Highlight der Noctilux-Familie vor: Das Leica Noctilux-M 1:0,95/50 mm ASPH. Es definiert die Grenzen des physikalisch Machbaren neu und ermöglicht das Spiel mit Schärfe und Unschärfe auf nie gesehenem Niveau.

Um dies zu erreichen, machte man sich die langjährige Erfahrung aus der Entwicklung der beiden Vorgängermodelle zu Nutze – ergänzt um neueste Forschungserkenntnissen. So verdankt das neue Noctilux die herausragende Abbildungsleistung einer Kombination aus Sondergläsern mit anomaler Teildispersion, hochbrechenden Gläsern, einem Floating Element und zwei geschliffenen und polierten Asphären. Letztere werden individuell, in gleichbleibend perfekter Qualität gefertigt. Zwar ist das Herstellungsverfahren der Asphären noch immer sehr aufwändig, im Vergleich zum ersten Noctilux von 1966 jedoch sehr viel effizienter umsetzbar und damit praktikabel.

Auch bei diesem Noctilux-Objektiv dürfen sich Fotografen wieder darauf verlassen: Die offene Blende ist zugleich die Arbeitsblende. Es ist also nicht erforderlich, abzublenden, um eine sehr hohe Abbildungsleistung zu erzielen. Die aus der voll geöffneten Blende resultierende sehr geringe Schärfentiefe, lässt sich bewusst als Stilmittel zur Bildgestaltung einsetzen.

Seit 2015 ist das Noctilux-M 1:0,95/50mm ASPH auch in einer silver verchromten Version erhältlich.

Mehr erfahren über das aktuelle >> Noctilux-M 1:0,95/50mm ASPH

 

Wertbeständigkeit durch Systemkompatibilität

Noctilux-M – nutzbar mit M- und SL-Kameras.

Die Noctilux-Objektive wurden in erster Linie für M-Kameras entwickelt, sind über einen entsprechenden Adapter aber auch mit SL-Kameras vollumfänglich nutzbar. So kommen Fotografen in den Genuss, eine der besten Optiken der Welt vielseitiger einsetzen zu können. Über den Adapter bleiben dabei alle Funktionen wie Belichtungsmessung, Zeitautomatik und manuelle Steuerung über eine 6-bit-Codierung erhalten.

 
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